Marienheider Wappen Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V.

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Chronik des Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V.

1988 - 1991

Gruppenfoto von 1991 Am 31. Mai 1988 wurde der Fanfarenzug Marienheide, damals noch Fanfarenzug des Schützenvereins Marienheide unter der Leitung von Herrn Arno Beinghaus und Jürgen Wölky gegründet. Den ersten großen Auftritt absolvierte der Fanfarenzug Marienheide mit neun Trommlern und vier Fanfaren am 20. Mai 1989 in Meinerzhagen. Nach zahlreichen kleineren Auftritten stand das erste Musikfest im Jahr 1990 auf dem Programm. Schon hier sorgten zahlreiche Spielmannszüge und Fanfarenzüge für eine großartige Stimmung. Am 23. März 1991 wurde der Fanfarenzug Marienheide eigenständig. Nach einigen Diskrepanzen mit dem Schützenverein Marienheide ging der Fanfarenzug Marienheide seine eigenen Wege und heißt seit dem Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V.! Ebenfalls wurden erste Uniformen und neue Instrumente angeschafft, da die Mitgliederzahl enorm anstieg. Der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. präsentierte sich vorerst im Schwarz-Grünen Outfit. Schon bald konnte der Verein so viele bezahlte Auftritte verzeichnen, dass endlich unsere heutige Schwarz-weiße Landsknechtuniform angeschafft werden konnte. Zum ersten mal ausgeführt wurden diese Uniformen auf dem Schützenfest in Dieringhausen.

1993

Nach Probezeiten im Jugendheim Marienheide, welches schnell zu klein für diesen großen Verein wurde, konnten wir ab 1. März 1993 das Forum der neuen Grundschule als Proberaum nutzen. Gegen Ende des Jahres 1993 fanden wir dann endlich geeignete Proberäume in der Hermannsberg-Kaserne.

1994

Nun war es wieder soweit, am 12. Juni 1994 stand das zweite Musikfest vor der Tür, mit einem großen Festumzug durch die Gemeinde Marienheide. Wir konnten ca. 20 Spielmannszüge und Fanfarenzüge begrüßen, darunter auch unsere Musikfreunde Swinging Fanfars aus Köln. Aufgelockert wurde der Festzug durch das Mitwirken der Schützenvereine aus dem Oberbergischen Kreis. Die Tagespresse bezeichnete das Musikfest als gelungenes Fanfarenspektakel! Die Auftritte des Vereins gingen über die Landesgrenzen hinaus bis in das Bayrische Kempten / Allgäu. Wir repräsentierten auch das Wappen der Gemeinde Marienheide, das unsere Fahnen und Standarte ziert, in Marienheides Partnerstadt Biala / Polen. Bei 40 Grad im Schatten führte der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. mit Musik die Bürger von Biala in das Festzelt, wo an diesem Wochenende das große Stadtfest gefeiert wurde. Herzlichst wurden wir von unseren Musikfreunden der Stadtkapelle Biala empfangen und verpflegt. Natürlich standen auch zahlreiche Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten Polens auf dem einwöchigen Programm.

1996

Der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. begann die neue Karnevalsaison 1996 mit 34 aktiven Mitgliedern. Mit einer Weihnachtsbaumaktion 1995 zeigten sich die Bürger der Gemeinde Marienheide mit einer kleinen Spende, bei über eintausend Weihnachtsbäumen erkenntlich, die dem Verein für zwei neue Schwenkfahnen zu Gute kamen. Der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. Bedankte sich mit einem kräftigen "Gut Blas" dafür. Die Schwenkfahnen wurden dann natürlich auch direkt zur Karnevalseröffnung in Solingen Langenfeld, in Münster, wo der Verein vor ca. 80.000 Zuschauern spielte, und zum Karnevalsabschluß in Attendorn (Sauerland) mitgenommen, wo sich auch bei dem Publikum Begeisterung hierüber zeigte.

November

Im November 1996 feierte der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. für jung und alt eine gelungene Weihnachtsfeier. Besonders freute sich der Verein über das Erscheinen unseres damaligen Bürgermeisters Herrn Wolfgang Schuffert und die damalige Fraktionsvorsitzende der CDU Frau Karen Sarstedt, die dem Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. als passives Mitglied angehört. Bei ca. 70 geladenen Mitgliedern, war bei dem in Eigenherstellung gefertigten Buffet für jeden Geschmack etwas dabei. Der Verein stellte für diesen Abend ein unterhaltsames Programm zusammen. Es wurde eine große Tombola veranstaltet, die wir aufgrund großzügiger Spenden unserer Einzelhändler durchführen konnten. Der Höhepunkt dieses Abends waren die Wildecker Herzbuben, dargestellt von Ines Wölky (damals noch Braun) und Dieter Rott. Köstlich amüsierte sich das Publikum über das Männerbalett, welches in mühevoller Kleinarbeit über Wochen einstudiert wurde (Frei nach dem Motto: "Wie bringt man Bauerntrampeln den sterbenden Schwan bei?") Nach ein paar gemütlichen Stunden des Feierns und des geselligem Beisammenseins verließen auch die letzten aktiven und passiven Mitglieder unser Vereinsheim.

1997


Aufgrund der Hochwasserkatastrophe 1997 im Oderbruch entschloss sich der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. Spontan dazu eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Geschädigten durchzuführen. Trotz einiger Ungereimtheiten im Vorfeld konnten wir auf dem Gelände des Heilteiches eine stattliche Summe zusammentragen. Nicht zuletzt durch die engagierte Mithilfe von Herrn Gätcke, Herrn Schuffert und Frau Krüger (Gemeinde Marienheide), die uns in der kürze der Zeit bei allen Behördengängen sehr behilflich waren. Innerhalb von sieben Tagen stellten wir mit befreundeten Vereinen und Künstlern ein Programm für diese Veranstaltung zusammen. An der Veranstaltung nahmen die Aggertaler Reit- u. Jagdhornbläser, das Fanfarencorps Herbecke-Ruhr, der Fanfarenzug der großen Karnevalsgesellschaft Wichelkusen, der Zauberer "Casablanca", ein Dudelsackspieler, das Tanzcorps blau-weiß Neye und die Tanz- u. Showband "Let´s Dance" mit dem Nachwuchssänger Christian teil, der auch für uns überraschend an Ort und Stelle seine Mithilfe anbot. An dieser Stelle sei nochmals allen Mitwirkenden für ihren unentgeltlichen, kurzfristigen Einsatz einen herzlichen Dank gesagt. Dank sei auch gesagt an die Einzelhändler und Firmen, DRK Klüppelberg und Feuerwehr Marienheide die mit ihren großzügigen Spenden und Einsätzen diese Aktion unterstützten.

2000

Jahresbericht

Wieder einmal kann der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. auf ein sehr turbulentes Jahr zurückblicken. Nach der Jahreshauptversammlung, die mit Streitigkeiten und einigen Austritten belastet war, hatte der Verein einige Auftritte zu verkraften die sich bis in die Karnevalssaison 2001 zogen. Trotz dieser Schwierigkeiten konnten die Auftritte in Solingen, Lindlar, Münster und Attendorn relativ gut über die Bühne gebracht werden. Karnevals-Dienstag ist unser Olaf Sieber kurzfristig eingesprungen und spielte für den Rest der Saison als einzige Oberstimme. Wir möchten uns dafür recht herzlich bedanken.
Trotz der vielen Steine die uns in den Weg gelegt wurden, ließ sich der gesamte Verein nicht unterkriegen, und wie jedes Jahr waren wir auf vielen Schützenfesten ( z.B. Marienheide, Hartegasse Steinenbrück, Vollmerhausen usw. ) ein gern gesehener Gast. Auch auf Jubiläen, Geburtstagen und Freundschaftstreffen waren wir präsent.
Als nächstes veranstalteten wir ein Sommerfest, welches jedoch nur mäßig erfolgreich war. Aber man versucht alles immer ein erstes Mal und das nächste wird bestimmt besser. An dieser Stelle möchten wir allen für ihre tatkräftige Unterstützung danken. Für unsere Trommler gab es neue Trommeltücher die von Anneliese und Josef Gabel, die Besitzer des "Heier Treff" großzügig gesponsert wurden. Vielen Dank auch dafür. Sehr erfreulich war für uns, als wir einige neue aktive Spieler in unseren Verein aufnehmen konnten. Da die erwachsenen aktiven Spieler wissen, wie anstrengend eine solche Saison sein kann, gehört besonders unseren Jugendlichen ein großes Lob für ihre Einsatzbereitschaft.
Ebenso möchten wir unseren passiven Mitgliedern danken, die uns in diesem Jahre mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, was für uns nicht selbstverständlich ist. Ob Spieler, Stockführer, Fahnen- oder Standartenträger, jeder hat wieder sein Bestes gegeben. Trotz aller Schwierigkeiten können wir heute mit ein wenig Stolz auf unsere letzte Saison zurückblicken und uns frisch und motiviert in die neue stürzen. Wir hoffen auch weiter auf euch zählen zu können, um vielen Menschen zu zeigen, wie stolz man einen Verein und seine Musik repräsentieren kann.

2001

April

Die Müllaktion
In der Kaserne "Am Hauerberg" wurden Gefrierschränke, Sperrmüll, gelbe Säcke usw. unberechtigt abgeladen. Da wir leider nicht nachvollziehen können, wer seinen Müll dort abgeladen hat, sprach die Gemeinde Marienheide den Fanfarenzug an, ob der Verein bereit wäre eine Säuberungsaktion zu starten, damit der Müll ordnungsgemäß entsorgt werden kann. Da wir uns in und um unseren Proberäumen wohl fühlen möchten willigten wir selbstverständlich ein. Am 28.04.2001 trafen sich einige aktive und passive Mitglieder um diese Aktion zu starten und die Gemeinde stellte uns kostenlos einen Müllcontainer zur Verfügung. Nach 4 Stunden harter Arbeit war das Ergebnis für alle deutlich sichtbar!

Juni

Fanfarenzug in "Action"
Am Sonntag, dem 24.06.2001, startete der gesamte Fanfarenzug Marienheide zu einem Ausflug in den Freizeitpark "Movie World". Bei strahlendem Sonnenschein und mit allseits guter Laune ging es pünktlich um 08.00 Uhr mit dem Bus los in Richtung Bottrop. Nach ca. 2 Stunden war das Reiseziel endlich erreicht und wir schwärmten, in kleinere Gruppen aufgeteilt, zu den verschiedensten Attraktionen aus. Neben zahlreichen Fahrgeschäften wurden selbstverständlich auch die verschiedenen Shows besucht wo sich die einzelnen Gruppen immer wieder trafen. In der berühmten Stunt-Show war der Fanfarenzug sogar fast vollständig vertreten. Für jede Altersgruppe gab es reichlich Unterhaltung. Doch die Zeit verging leider wie im Flug und so mussten wir, manche durch die Wasserbahnen noch ein wenig durchnässt, um 17.00 Uhr schon wieder den Rückweg antreten. Es war ein anstrengender aber unvergesslicher Ausflug für uns alle!!!

Dezember

Am 28.10.2001 hatte der Fanfarenzug seinen letzten Auftritt der Saison 2001 beim Quartettverein Marienheide. Als Dankeschön für unsere aktiven Mitglieder machten wir am 10.11.2001 eine Abschlussfeier in unseren Proberäumen. An gutem Essen und guter Laune hat es nicht gefehlt. Jetzt müssen wir uns auf die Saison 2002 vorbereiten, die am 09.02.2002 beim Karnevalszug in Solingen beginnt. Unsere Weihnachtsfeier fand am 08.12.2001 statt. Für unsere Jugendlichen, die das ganze Jahr zahlreich vertreten waren, wurde eine kleine Bescherung gemacht und einige Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Wir möchten uns bei allen aktiven Spielern und Fahnenträgern bedanken und ein besonderer Dank geht an Olaf Sieber als neuen Zugführer und Tom Ksienzyk als neuen Probeleiter, sowie an unseren Vorstand der den Verein das ganze Jahr gut gemanagt hat.

2002

Februar

Am 09.02.2002 eröffneten wir die neue Saison! Mit dem Bus ging es Samstags nach Solingen, wo der Verein schon seit Jahren im Karnevalsumzug vertreten ist. Leider hatte das Wetter es nicht gut mir uns gemeint, denn wie am Sonntag in Lindlar gab es sehr kräftige Regengüsse. Trotz dicker Jacken ging der Regen durch und durch so das wir fast bis auf die Haut nass waren. Am Montag fuhren wir nach Hilden zum Karnevalsumzug. Da jedoch noch keiner von unseren Spielern dort war wussten wir nicht was uns erwartete, doch es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es war zwar sehr kalt, aber zumindest hatte sich der Regen endlich verzogen, so dass wir wieder trocken in Marienheide ankamen. Wie schon 2001 waren wir auch diesmal Karnevals-Dienstag in Köln-Junkersdorf. An diesem Tag ist es uns sogar ziemlich warm geworden, denn das Thermometer zeigte 16 Grad. In Marienheide wieder angekommen, wurden wir mit einem Imbiss begrüßt. Ein dickes Dankeschön an unsere Köchinnen Ilse, Gisela und Monika! Nach dem Essen ging es zum gemütlichen Teil über. Die letzten verließen die Vereinsräume gegen 00.30 Uhr. Ein besonderes Dankeschön geht an alle Spieler, Fahnenträger und an unseren "Bollerwagenzieher". Nicht zu vergessen Ines und Rüdiger Wölky, die uns wie letztes Jahr tatkräftig unterstützt haben. Jetzt heißt es fleißig weiter üben, denn die Saison 2002 hat gerade erst angefangen.

April

Am 14.04.2002 lud der Fanfarenzug Wuppertal - Wichelkusen zum IG - Frühschoppen ein. Um 10.00 Uhr startete der Fanfarenzug Marienheide mit 10 Personen in Richtung Wuppertal. Man konnte endlich mal wieder mit anderen Vereinen zusammensitzen Klönen und Vorschläge austauschen. Unter anderem war auch Frau Mork vom Landesverband eingeladen. Sie klärte und über Zuschüsse z.B. für Musikwochenenden und für die Förderung von Jugendlichen vom Landesverband auf, die sie den Vereinen zukommen lassen. Ein großes Thema war natürlich das diesjährige IG - Treffe am 06.10.2002 in Wuppertal. Wie in den letzten Jahren wird nicht nur jeder Verein einzeln spielen, sondern es wird auch wieder ein großes Zusammenspiel aller Fanfarenzüge geben die der Interessengemeinschaft angehören. In gemütlicher Runde klang dieser Frühschoppen aus und unsere Abordnung fuhr um einiges schlauer wieder nach Hause.

2003

Karneval

In diesem Jahr haben wir uns für die Karnevals-Session etwas ganz besonderes einfallen lassen. Zum ersten mal traten wir nicht in unserer gewohnten Schwarz-Weis Uniform auf sondern mit bunten Mexikaner Umhängen und Sombreros, passend zur 5. Jahreszeit!!! Wie uns durch zahlreiche Zuschauer bei unseren Auftritten in Langenfeld, Lindlar, Hilden und Attendorn berichtet wurde, war diese Verkleidung nicht nur für uns ein großer Spaß!!! Samstagabend spielten wir noch hier in Marienheide bei der Karnevalsveranstalltung an der Ringmauer was super bei den Gästen ankam und uns eine Menge Spaß bereitete! Ein besonderes Dankeschön geht an alle aktiven Mitglieder, unseren Tambourmajor Rüdiger, sowie an Fred, Wolfgang, Gaby, Mareike und Thomas die freiwillig mit uns unterwegs waren!!!

April

Am 19. 04.2003 trafen sich die Mitglieder des Fanfarenzug Marienheide mal wieder um die Anlage unserer Vereinsräume aufzuräumen. Die geplante Gartenaktion entwickelte sich leider wieder zu einer Müllbeseitigungsaktion da wir in den Büschen immer mehr blaue Müllsäcke mit Resten von irgendwelchen Renovierungsarbeiten ( Rigipsplatten, Farbdosen usw. ) fanden. Als wir schließlich alle 13 Säcke beisammen hatten, kamen noch alte Fernseher und anderer Schrott zutage!!! Dieser Müll stammt nicht vom Fanfarenzug Marienheide!!! Da es neben den Müllsündern auch noch Leute gibt, die die Hermannsberg-Kaserne als eine Ralleystrecke betrachten und mit ihren Autos tiefe Furchen in unsere Wiesen fahren, sahen wir uns leider gezwungen einen Zaun aufzustellen!

Juli

Das Marienheider Schützenfest im Juli gestaltete sich in diesem Jahr für uns aus einer ganz neuen Sichtweise: Nämlich am Straßenrand! Neben kleineren Unstimmigkeiten zwischen dem Schützenverein Marienheide und dem Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V., hatten wir zudem auch erhebliche Besetzungsprobleme, da uns einige aktive Vereinsmitglieder "fremd gingen". 6 Vereinsmitglieder waren für den Zuschauer im Schützenhof wieder zu finden, 1 Vereinsmitglied in der Feuerwehrkapelle Marienheide und 2 Vereinsmitglieder im Schützenverein selbst. Da wir uns derzeit leider mit Nachwuchssorgen plagen müssen, war somit an eine aktive Teilnahme des Fanfarenzugs Marienheide gar nicht zu denken. Natürlich genossen wir den Festumzug aus dieser für uns neuen Sichtweise, aber wir freuen uns genauso auf unsere aktive Teilnahme am Schützenfest des Jahres 2004!

August

Am 1. August erreichte uns durch die Zeitungsmedien die Nachricht, dass die Hermansberg-Kaserne in Marienheide, in der sich seit 10 Jahren unsere Proberäume befanden, verkauft wurde und ab Anfang 2004 mit dem Abriss der Kaserne begonnen werden sollte. Die logische Konsequenz daraus bedeutete für uns, dass wir voraussichtlich ab Januar 2004, wenn nicht früher, "OBDACHLOS" sein würden!!! Allerdings traf uns diese Nachricht nicht völlig überraschend, da wir schon im Jahr 2002 inoffiziell erfahren hatten, dass ein Käufer gesucht wurde. Seitdem hatten wir uns bereits intensiv um die Suche nach geeigneten neuen Proberäumen bemüht: Bis zu diesem Zeitpunkt leider ohne Erfolg!!! Es war uns natürlich allen bewusst, dass wir so geeignete und günstige Proberäume wahrscheinlich nicht noch einmal finden würden, aber wir wollten uns auch gerne mit weniger zufrieden geben. Wir gaben aber natürlich nicht auf und suchten weiter!!!
Am 2. und 3. August fuhr eine kleine Abordnung von uns zu dem 45 jährigen Vereinsjubiläum des Fanfarencorps Landsknechte Halver. Der bunte Abend am 2. August war ein voller Erfolg. Nicht zuletzt durch die Auftritte der Kalauer, der Blom und Blömsche oder dem Höhepunkt des Abends: Bernd Stelter!!! Da bei uns Urlaubszeit herrschte waren wir leider nicht genug Aktive um bei dem Festumzug am 3. August teilnehmen zu können. Aber nichts desto trotz genossen wir dieses Fest um so mehr, da wir auch einmal nur am Straßenrand stehen konnten. Was uns angesichts der Temperaturen von 30°C auch nicht gerade traurig stimmte. Es war ein, aus unserer Sicht betrachtet, rund herum gelungenes Festwochenende und gratulieren, dem Fanfarencorps Landsknechte Halver, an dieser Stelle noch einmal zum Vereinsjubiläum und zu der organisatorischen Leistung!!!

September

Am 30.09.2003 erblickte unser neues "Maskottchen"
das Licht der Welt!

Janet Isenberg
46 cm
2800 g

Mama Ilona und Papa Kai Isenberg sind überglücklich
und alle sind gesund und munter!


Wie schon erwähnt, erreichte uns am 01.08.2003 die Nachricht, dass die Hermansberg-Kaserne, in der sich unsere Proberäume befanden, verkauft und abgerissen werden soll. Für uns begann zu diesem Zeitpunkt die Suche nach geeigneten neuen Proberäumen in Form von Mundpropaganda und Zeitungsanzeigen. Mehrere Monate waren wir nun auf der Suche und wollten schon das großzügige Angebot des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Marienheide annehmen, vorübergehend ihre Proberäume mit uns zu teilen, als uns ein Anruf von der Familie Kaiser aus Marienheide Kattwinkel erreichte, die uns ihren ehemaligen Stall als Proberaum anbot. Unser Vorstand fuhr zum Besichtigungstermin und nach nur einem Blick war die Entscheidung gefallen: Diese Räume waren perfekt für uns! Anfang November 2003 zogen wir zuerst mit " Sack und Pack " in unser neues Domizil ein und begannen dann, in Eigenregie und mit völlig freier Hand, mit den Renovierungsarbeiten, da es sich teilweise noch um einen Rohbau handelte. Seit Februar 2004 sind wir nun wieder in unseren normalen Probenrythmus zurückgekehrt. Wir möchten uns heute noch mal offiziell ganz herzlich bei der Familie Kaiser und den vielen freiwilligen Helfern, von denen einige noch nicht mal zum Fanfarenzug Marienheide gehören, bedanken ( z.B. Günter Grünwald, Holger Knie, Fred Krosien. Ilona und Kai Isenberg um nur ein paar zu nennen ). Denn ohne diese Helfer und ihr Fachwissen hätte die Renovierung bestimmt viel länger gedauert. Ein dickes DANKE geht natürlich an die Familie Kaiser für Ihr Angebot uns aufzunehmen und die, wie schon erwähnt, völlig freie Hand bei der Gestaltung unserer neuen Proberäume. Wir hoffen, dass Sie mit dem Ergebnis genauso zufrieden sind wie wir! DANKE!

 

Karneval 2004

Wie im letzten Jahr präsentierten wir uns auch in diesem Jahr in der 5. Jahreszeit in unseren Mexikaner-Umhängen! Auch diesmal war es wieder ein voller Erfolg!



 

Februar

Am Samstag den 28 Februar 2004 begann für den Fanfarenzug Marienheide ein ganz besonderes Wochenende. Um 7.30 Uhr bestiegen wir den Bus und machten uns auf den Weg nach Flensburg! Für den Abend war ein Überraschungsauftritt bei der Geburtstagsfeier unseres passiven Mitglieds Wilhelmine Henn geplant. Denn dies war kein x-beliebiger Geburtstag: Am 29.02.2004 feierte sie ihr 80. Wiegenfest! Da es sich bei Frau Henn zudem noch um unser am weitesten entfernt lebendes Mitglied handelt und um einen begeisterten Fan handelt, wurden weder von der Familie noch vom Fanfarenzug Kosten und Mühen gescheut um ihr eine Freude zu machen. Wir brachen also auf und erreichten, mit viel Spaß und guter Laune, Flensburg viel früher als erwartet schon um 17.00 Uhr. Wie besprochen meldeten wir uns bei der Tochter von Frau Henn, unserem aktiven Mitglied Christa Nissen, die das "Geburtstagskind" von zu hause weglocken wollte, damit wir uns dort für die Übernachtung und unseren Auftritt vorbereiten konnten. Da der Auftritt aber erst für 19.30 Uhr geplant war, hatten wir nicht genügend Zeit für einen kleinen Ausflug an die Ostsee. Bei strahlend blauem Himmel und eisigen Temperaturen brachen wir zu einem Strandspaziergang auf, während es hier in Marienheide nicht aufhören wollte zu schneien. Gegen 18.00 Uhr fuhren wir dann zu dem Haus unserer ahnungslosen Gastgeberin und breiteten uns dort, mit Luftmatratzen, Decken und Schlafsäcken bewaffnet, über drei Etagen, vom Dachgeschoss bis hin zum Keller aus. Als dann endlich jeder seinen Platz für die Nacht vorbereitet hatte zogen wir uns um und fuhren wieder mit dem Bus zu der Geburtstagsfeier. Die Überraschung für die Jubilarin war mehr als gelungen! Wir spielten viele Musikstücke und feierten, ausgelassen und fröhlich, mit der Familie in den großen Ehrentag von Frau Henn hinein. Gegen 4.00 Uhr morgens brachen die letzten von uns mit Taxis zum Haus unserer Gastgeberin auf und feierten dort noch ein wenig weiter. Nach, im Durchschnitt, nur knapp 3 Stunden Schlaf standen wir um 8.00 Uhr schon wieder auf, Frühstückten und machten uns für die Abreise fertig. Allerdings ließen wir es uns nicht nehmen uns für die Gastfreundschaft, mit einem Ständchen vor dem Haus, zu bedanken. Um 11.00 Uhr fuhren wir dann zurück nach Marienheide, wobei diese Fahrt viel ruhiger verlief als die Hinreise. Was angesichts der vielen übermüdet eingeschlafenen Vereinsmitglieder jedoch niemanden verwunderte. Als wir dann um 19.00 Uhr in Marienheide ankamen, freuten sich fast alle nur noch auf ihr Bett. Aber trotzdem können wir nur sagen: Dieser lange Weg hat sich mehr als gelohnt!

 

April

Seit ein paar Jahren veranstaltet das THW Gummersbach in Kattwinkel, bei der Familie Kaiser, ein Osterfeuer mit Bewirtung in unseren neuen Proberäumen. In diesem Jahr schloss sich der Fanfarenzug dem THW erstmals bei diesem Ereignis an. Am 10.04.04 war es soweit und um 19.00 Uhr ging es los. Der Fanfarenzug versorgte die Gäste mit Getränken, Sitzplätzen und Musik, während das THW sich mit einer leckeren Sulianka-Suppe um das leibliche Wohl und um das Feuer kümmerte. Gegen 20.00 Uhr wurde dann das Feuer angezündet und später spielte der Fanfarenzug noch für die ca. 100 anwesenden Gäste. Es war ein schöner Abend an dem viel getanzt, gelacht und getrunken wurde. An dieser Stelle möchten wir ein dickes Lob an unsere Jugendlichen aussprechen, die uns tatkräftig bei der Bewirtung unterstützt haben! Um ca. 3.45 Uhr nachts verließen die letzten Gäste unsere Räume, was wohl darauf schließen lässt, dass es ihnen bei uns gefallen hat! Wir hoffen das das THW Gummersbach unsere Zusammenarbeit genauso genossen hat wie wir und freuen uns schon auf das nächste Osterfeuer in Kattwinkel!

 

Jahreshauptversammlung 2004

Mit dem Rückblick auf ein sehr turbulentes aber erfolgreiches Jahr 2003 wurde unsere diesjährige Jahreshauptversammlung am 17.04.2004 von unserer 1. Vorsitzenden Tanja Gruschka um 19.15 Uhr eröffnet. Für die 30 anwesenden passiven und aktiven Mitgliedern wurden zuerst der Jahresbericht 2003 so wie die Berichte der Jugendwartin, des Kassenwartes und der Kassenprüfer verlesen um dann zu Neuwahlen überzugehen. Neu zu besetzen waren die Posten des Probenleiters und Zugführers so wie des 3. Kassenprüfers und des Pressewartes. Nach den offenen Wahlen standen für den Probenleiter, den Zugführer und dem 3. Kassenprüfer Herr Andreas Frohnhaus und für den Pressewart Frau Stefanie Müller fest, die beide Ihre Wahl annahmen. Nach dem Pflichtprogramm wurden dann von der Versammlung Lob, Kritik und Vorschläge geäußert. Wobei wir uns in zwei sehr wichtigen Punkten einig geworden sind:

1. Ab sofort wird der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. für die Anschaffung einer neuen Uniform sparen, da es nach gut 13 Jahren endlich mal wieder Zeit für etwas neues wird! Um Spenden und Organisation von Sonderveranstaltungen wird sich eine neu gewählte Arbeitsgruppe bestehend aus: Patrick van den Berg, Ilona und Kai Isenberg, Manuela Buttgereit-Brieden so wie dem gesamten Vorstand kümmern. 2. Das schnellstmöglich eine eigene Homepage für den Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. eingerichtet werden soll.

Zum Abschluss überreichte der Vorstand ein Dankeschön- Present an: Ilse und Fred Krosien, Ilona und Kai Isenberg, Christa Nissen, Günter Grünwald und Holger Knie für ihren Einsatz und ihre Unterstützung bei den Renovierungsarbeiten unserer neuen Proberäume. So wie an unsere gesamte Jugend, bestehend aus:
Patricia Pfälzer, Julia Hoffmann, Mariela und Marnie Heck, Ann-Kathrin Brieden, Marie Buttgereit und Patricia Kaiser einen Orden für besondere Verdienste im Jahr 2003 / 2004. Um 21.30 Uhr wurde die Versammlung geschlossen und der Abend klang langsam in gemütlicher Runde aus.

Näheres zu den Aktivitäten der SOKO-Uniform findet Ihr auf der entsprechenden Seite!


Mai

Die Vatertagstour vom Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V.

Christi Himmelfahrt = Vatertag = Vatertagstour, das weiß natürlich jeder! So sog auch der FZM mit "Kind und Kegel" und vielen Freunden am 20.05.2004 zu einer Wanderung los. Um 11.30 Uhr starteten wir mit 45 Leuten, 3 Kinderwagen, 4 Hunden und einem voll beladenen Bollerwagen an unseren Proberäumen in Kattwinkel. Nach dem ersten steilen Abschnitt wurden wir auch sogleich mit einem sagenhaften Ausblick auf die Linge-Talsperre für unsere Mühe belohnt. Und so ging es bergauf und bergab durch Wälder und über Landstrassen weiter in Richtung Kierspe. Wobei wir natürlich immer wieder Trinkpausen für Groß und Klein einlegten. Als uns schließlich, trotz des vollbeladenen Bollerwagens, dass Bier ausging, machten wir bei der Gaststätte Bisitz in Kierspe Höckinghausen halt, um uns für die letzte Etappe unserer Wanderung zu "stärken" und auszuruhen. Langsam hungrig werdend machten wir uns dann auf zum Endspurt. Der uns dann an dem Klärwerk in Kierspe noch einen letzten steilen Berg zu bieten hatte. Um 15.00 Uhr kamen wir hungrig und erschöpft aber mit guter Laune wieder in Kattwinkel an. Doch hungern brauchten wir nicht mehr länger denn unsere Jugend hatte für uns Salate gemacht und Grillfleisch besorgt. Also gingen wir zum gemütlichen Teil dieses Vatertages über und ließen es uns, ob groß oder klein, beim leckeren Essen und schönem Wetter noch so richtig gut gehen. Aber wie viele von Ihnen vielleicht schon wissen enden Feste beim FZM selten ohne ein kleines Ständchen. Besonders dann nicht wenn wir Gäste zu Besuch haben! Und so kamen unsere Nachbarn in Kattwinkel dann noch in den akustischen Genuss unseres Vatertages. Gegen 20.00 Uhr verabschiedeten sich dann die ersten von uns und wir können, nun einmal mehr, auf ein gelungenes Fest zurückblicken.

Der Fanfarenzug Marienheide ganz JECK!!!

(von S. Müller) Wie in jedem Jahr begann auch die diesjährige Auftrittssession für uns mit der Karnevalssession. Nachdem wir in den letzten zwei Jahren als Mexikaner verkleidet bei den Festumzügen mitgingen, war es mal wieder Zeit für etwas Abwechslung. Unseren ersten Auftritt, bei der Benefizveranstalltung zu Gunsten der Tsunami-Opfer im Wipperfürther Festzelt am Freitag, absolvierten wir jedoch noch in unserer bekannten Schwarz-Weiß Uniform und die Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß-Neye marschierte mit unserer Unterstützung ins Festzelt ein. Am Karnevals-Samstag ging es dann als kunterbunte Clowns verkleidet gleich für zwei Auftritte wieder nach Wipperfürth. Zuerst bereicherten wir nachmittags die Karnevalsfeier in der Gaststätte Violino um uns am Abend zu einem Überraschungs-Geburtstagsständchen unter dem Balkon unseres passiven Mitglieds Gabi Isenberg zu treffen. Nach ein paar Jahren ohne Auftritt am Karnevals-Sonntag hatten wir beschlossen in diesem Jahr beim Festumzug in Wipperfürth mitzugehen. Aber nicht "nur" als Musikgruppe, zum ersten Mal haben wir auch Kamelle und Strüßjer geworfen. Was allen (besonders unseren Kids) sehr viel Spaß gemacht hat. Kurz vor Karneval erreichte uns die Nachricht, dass unser für Rosenmontag geplanter Auftritt ausfiel, weil der Festzug in diesem Jahr aus Finanziellen Gründen dezimiert werden musste. Aber wofür hat ein Verein eine motivierte 1. Vorsitzende wenn sie sich damit abfinden würde?! Unsere Tanja Gruschka tat das jedenfalls nicht und so hatten wir nach einigen Telefonaten für Rosenmontag einen Auftritt beim Kinderumzug in Attendorn!!! Doch damit nicht genug. Am Karnevals-Dienstag ging es wieder nach Attendorn für den großen Festzug durch die Stadt an dem wir schon seit einigen Jahren gerne teilnehmen. Auch wenn wir in diesem Jahr "nur" zwei Städte bei unseren Auftritten gesehen haben, so feierten wir doch am Dienstag wie jedes Jahr, zufrieden und erschöpft, unseren Karnevals-Abschluss in unseren Proberäumen. Jetzt blicken wir auf die bevorstehende Auftrittssession und freuen uns schon auf ein paar besondere Highlights wie z.B. das Osterfeuer in Kattwinkel, die Schützenfestsession und besonders die Umzüge in Marienheide, ein paar runde Geburtstage unserer aktiven und passiven Mitglieder und im Juni geht es sogar wieder für ein Wochenende mit dem Bus in den hohen Norden nach Lübeck.

 

Herzlich willkommen heißen wir auch unser neues jüngstes Mitglied: Yanic Müller der am 08.03.2005 mit 55 cm und 3900 gr. das Licht der Welt erblickte!!! Wir freuen uns mit den glücklichen Eltern Stefanie und Raphael Müller und seinem großen Bruder Fabian!

Einweihungsfeier beim Fanfarenzug Marienheide!!!

Am 30.10.2004 feierten wir endlich die Einweihung unserer neuen Proberäume in Marienheide Kattwinkel 5. Zu unseren über 80 Gästen zählten neben allen aktiven und vielen passiven Mitgliedern auch Abgesandte der Marienheider SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der Feuerwehrkapelle Marienheide, des Schützenvereins Marienheide, des Kinderschützenvereins Griemeringhausen, des Fanfarenzugs Meinerzhagen, des Schützenvereins Meinerzhagen Zug Nord, des Fanfarencorps Landsknechte Halver, des Fanfarenzugs Lieberhausen, und des Fanfarenzugs Wichelkusen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Tambourcorps Wipperfürth, so wie die anwesenden Musiker der verschiedenen Fanfarenzüge, die spontan mit uns zusammen einige Stücke spielten.

Für den schönen Abend, die vielen fleißigen Hände, die Geldspenden und schönen Geschenke möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken!!!

März und Mai 2005

Am Ostersamstag veranstalteten wir, wieder gemeinsam mit dem THW Gummersbach, ein Osterfeuer. Wie schon im letzten Jahr, feierten zahlreiche Freunde, Bekannte und Nachbarn mit uns. Mit Bratwürstchen, Stockbroten und Ostereiersuche für die Kinder, Musik und reichlich Getränken genossen wir das prasselnde Feuer.

Nur 5 Wochen später, am 5.5., war es dann wieder mal Zeit für unsere jährliche Vatertagstour. Obwohl es bei uns wohl eher "Familientour" heißen müsste, denn die Frauen und Kinder sind immer mit dabei.
So zogen wir los, mit Hunden, Kinder- und Bollerwagen - einmal um die Lingese-Talsperre. Bei schönem Wetter und einem Zwischenstop in der Gaststätte Linger Stübchen, ging es im gemütlichen Tempo wieder zu unseren Proberäumen. Dort wartete schon unser "Grillmeister" auf uns, der mit einem Taxi vorgefahren war um dem Grill so richtig einzuheizen. Mit großem Hunger stürzten wir uns auf das Buffet aus leckeren selbst gemachten Salaten und ließen den Tag langsam ausklingen.
Wir freuen uns schon auf das nächste Osterfeuer und die nächste Vatertagstour!

Der Fanfarenzug Marienheide 1988 e.V. in Lübeck

Am 24.06.2005 um 14.30 Uhr ging es für uns, mit 30 Aktiven, endlich mit dem Bus los nach Lübeck. Denn der 1. Lübecker Fanfarenzug hatte uns zum 7. großen Musikspektakel Wochenende eingeladen, welches zusammen mit dem 157. Lübecker Volks- und Erinnerungsfest gefeiert wurde.
Unter die Vorfreude auf 3 tolle Tage mischte sich aber auch ein wenig Verunsicherung, weil keiner genau wusste was uns alles erwarten würde. Bei brütender Hitze, die uns in unserem klimatisierten Bus jedoch nichts anhaben konnte, versorgten wir uns auf der Fahrt mit selbst gemachten Frikadellen, Salaten und anderen Leckereinen.
An der letzten Raststätte vor unserem Ziel zogen wir dann unsere Fanfarenzug Uniformen an, was zu einigen kuriosen Fahrmanövern der vorbei fahrenden Autofahrer führte. Nach knapp 7 Stunden Fahrt erreichten wir um ca. 21.15 Uhr unser Ziel und zogen direkt nach der Begrüßung durch unsere Gastgeber für eine halbe Stunde musizierend über die Kirmes.

Gegen 22.30 Uhr bezogen wir schließlich unsere Hotelzimmer im Gasthaus Schüsselbuden und dem Hotel zum Dom. Nach einer erfrischenden Dusche bevölkerten wir das nächstgelegene Gasthaus um erst einmal in Ruhe etwas zu Essen und zu Trinken.
Am Samstag wurden wir schon um 07.00 Uhr wieder geweckt damit wir um 08.00 Uhr, mehr oder weniger müde und wieder in Uniformen, zum gemeinsamen Frühstück gehen konnten. Und los ging es zum Marktplatz auf dem, ab 10.00 Uhr, dass Marktkonzert statt fand. Leider spielte das Wetter nicht richtig mit; denn wegen eines Wolkenbruchs waren alle Gruppen gezwungen unter einem Torbogen zu spielen der kurzerhand zu einer Konzerthalle umfunktioniert wurde.

Ab 11.30 Uhr hatten wir dann Freizeit und beschlossen diese auch sinnvoll zu nutzen. Schließlich kommt man ja nicht jedes Wochenende nach Lübeck und da will man auch etwas von der Stadt sehen! Also machten wir gemeinsam mit unsern Betreuern eine Hafenrundfahrt und viele Fotos für die daheim gebliebenen. Anschließend teilten wir uns in Erwachsene und Jugendliche auf um getrennt von einander Essen zu gehen. So zog unser Zugführer mit unseren Kids los, denn unsere Jugend hatte sich ein Besuch bei Mc Donalds gewünscht, während der Rest im Ratskeller essen ging.

Pünktlich um 18.30 Uhr trafen wir dann aber alle wieder in Uniformen zusammen, um gemeinsam zum eigentlichen Musikspektakel aufzubrechen. Und es war wirklich ein Spektakel, denn jeder Verein musste ca. 30 Minuten, in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle mit sehr wenig Sauerstoff, sein Können unter Beweis stellen. Nach unserem Auftritt, den wir unter "Zugabe-Rufen" beendeten, genossen wir den mehr als gelungenen Abend teilweise bis 3.00 Uhr in vollen Zügen.

Nach einer weiteren, wie erwartet, kurzen Nacht von nur 4 Stunden Schlaf mussten wir um 7 Uhr schon wieder aufstehen um unser Frühstück um 8.00 Uhr einzunehmen. Zudem stand der für uns aufregendste Auftritt dieses Wochenendes in der Kirche bevor. Denn Auftritte in einer Kirche sind und bleiben auch in Zukunft immer etwas Besonderes für uns. Um 10.00 Uhr eröffneten wir dann den Gottesdienst in der voll besetzten Marienkirche, bei dem nach uns noch 6 weitere Gruppen spielten.

Anschließend nutzten wir unsere Freizeit mit Taschen packen und Essen um uns dann ab 13.00 Uhr für den abschließenden Festzug aufzustellen. Um 14.00 Uhr startete dann, bei strahlendem Sonnenschein, der große Volksfestzug mit insgesamt 140 Gruppen durch die Lübecker Innenstadt für die (laut einer Lübecker Zeitung) rund 45000 Zuschauer am Straßenrand.

Gegen 17.00 Uhr bedankten und verabschiedeten wir uns dann von unsern Gastgebern und Betreuern und fuhren mit vielen neuen Eindrücken, die uns die uns noch lange beschäftigen werden, zurück nach Hause. Um ca. 00.00 Uhr kamen wir dann sichtlich erschöpft aber glücklich wieder in Marienheide an und freuten uns nur noch auf unsere Betten.

Doch für uns alle ist jetzt schon klar, dass wir nicht zum letzten Mal in Lübeck Musik gemacht haben. Denn nur drei Wochen später bekamen wir schon Besuch aus dem Norden. Christian brachte seine Tochter Franziska zu einem zweiwöchigen Urlaub nach Marienheide. Gemeinsam besuchten sie unsere Freitags-Probe und mit lieben Grüßen aus Lübeck, einer erneuten Einladung und gegenseitigen Danksagungen überreichte uns Christian persönlich eine Foto-CD und eine DVD vom Musikspektakel-Wochenende.
In der Hoffnung unsere neuen Freunde bald auch einmal in Marienheide begrüßen zu dürfen, bedanken wir uns auf diesem Wege noch einmal beim 1. Lübecker Fanfarenzug für dieses großartige Musikspektakel!!!

Jahresbericht 2007

Wie jedes Jahr begann unsere Saison mit den Karnevalsauftritten, welche wir in Wipperfürth, Bielstein und Attendorn absolvierten. Dieses Jahr stand voll unter dem Motto „Rut un Wiess“, denn wir hatten uns alle „Kölle“ Kostüme zugelegt und zogen so, wie ein rot weißer Wurm durch die Straßen. Es muss toll ausgesehen haben, da wir in Wipperfürth sogar prämiert wurden, welches bis dato noch kein Musikverein geschafft hat.

Nachdem die Karnevalssaison erfolgreich beendet wurde, konnten wir uns auf die Grüne – Saison, die Fahrt nach Lübeck und auf die Landesmeisterschaft in Duisburg vorbereiten.

Wir absolvierten einige Schützenfeste und starteten dann auf große Fahrt nach Lübeck. Eigentlich ganz froh gestimmt fuhren wir morgens gegen 02:00 Uhr nach Lübeck. Doch die gute Laune währte nicht lange, denn unser Hotel war anderweitig belegt. Kurzerhand bezogen wir eine Jugendherberge, für einige für uns ein wahrliches Erlebnis. Aber wir machten das beste aus diesem Wochenende, gestalteten den Festgottesdienst und den großen Umzug mit und waren dann ganz froh, die Heimreise antreten zu können.

Nachdem sich alle Aufregung über diese Fahrt gelegt hatte, hatten wir unser Schützenfest in Marienheide, welches uns aber für lange Zeit in Erinnerung bleiben wird, denn nach dem Umzug und dem gemeinsamen Spiel mit Meinerzhagen hatten wir ein Königspaar in unseren Reihen, das hat auch nicht jeder Verein aber wir. Natürlich standen die meisten Mitglieder hinter Ihnen und folgten dem Königspaar in den Hof.

Trotz der Doppelbelastung übten wir für die bevorstehende Meisterschaft welche ja bekanntlich unsere erste war und man konnte die Aufregung und Anspannung schon Wochen vorher spüren. An diesem Punkt nochmals ein großes Dankeschön an Ines und Jürgen, die uns mit den harten Proben echt fit gemacht haben.

Silber bei Landesmeisterschaft 2007

Ein unerwartet schönes Ende nahm die Teilnahme an der Landesmeisterschaft des Musikverband NRW e. V. in Duisburg. Wir bekamen die Silbermedaille ! Aber der Reihe nach: Schon vor geraumer Zeit beschloss man, an der Landesmeisterschaft teil-zunehmen. Der Verein sollte somit einmal unabhängig eine Wertung bekommen, auf welchem Niveau sich der Verein derzeit befindet, bzw. wo genau liegt noch Verbesserungsbedarf. Des weiteren sollte bei allen Spielern der „Kampfgeist“ mal wieder geweckt werden. Die Aufgabe war nicht leicht, das wussten wir, denn es gibt, das wussten wir auch, in NRW sehr gute und besser besetzte Fanfarenzüge im Naturtonbereich. Trotzdem wurde seit Mitte Juli fast ausschließlich an den drei Konzert-Fanfaren- märschen geprobt. Kurz vor der Meisterschaft fielen zwei wichtige und tragende Stimmen durch Krankheit aus. Was tun ??? Absagen und die ganze Arbeit war umsonst oder trotzdem Teilnehmen ohne Aussicht auf Bewertung neutraler Wertungsrichter, von Erfolg mal ganz zu schweigen.

Das Probewochenende am 13. und 14. Oktober wurde durchgeführt, danach sollte die endgültige Entscheidung fallen. Glücklicherweise sind beide rechtzeitig genesen und das Projekt Meisterschaft wurde in Angriff genommen.

Am 22. Oktober gab es kein Zurück mehr und so tragen sich die Musiker und einige Fans um 06.15 Uhr auf dem Friedhofsparkplatz zur Abfahrt nach Duisburg. Dort um 8.30 Uhr angekommen ging alles sehr schnell. Anziehen der Uniformen im Bus (leider stand kein Raum zur Verfügung), 20 Minuten einspielen in dem dafür vorgesehenen Klassenraum, kurze Aufmunterung der aufgeregten Spieler und dann warten auf die Ankündigung unseres Vereins. Nach erfolgter Ansage Aufmarsch auf die Bühne, kurzes Einspielen, noch einmal tief Luft holen und dann das OK der Wertungsrichter. Volle Konzentration auf die so lange geübten Stücke, das An- und Absetzen der Instrumente, alles synchron, Piano und Forte nicht vergessen, den Dirigenten im Auge behalten und nur keinen Fehler machen. Nach 16 Minuten und 30 Sekunden war alles vorbei und wir marschierten von der Bühne. Die Anspannung wich und den Gefühlen ließen einigen freien Lauf. Jetzt noch schnell zum Einzelge- spräch mit den Wertungsrichtern und dann das lange warten auf das Ergebnis. In unserer Klasse „Naturton“ folgten u. a. noch Meinerzhagen, Buldern, Hattingen, um nur einige zu nennen, aber allesamt schon einmal Deutscher Meister.

Endlich war es soweit, 18.00 Uhr und wir würden endlich erfahren wie wir im Vergleich mit den anderen Fanfarenzügen abgeschnitten hatten. Nachdem die jeweiligen Abordnungen der einzelnen Vereine die Bühne betreten hatten folgte die Preisverleihung. Alle waren gespannt, ob sich die harten Proben gelohnt haben. Nur eine Urkunde oder doch etwas mehr, hat es evtl. für eine Medaille gereicht, nein eigentlich nicht, nicht bei der Konkurrenz und eigentlich unvorstellbar. Dann der Aufruf „Fanfarenzug Marienheide 1988 e. V. in der Naturtonklasse: SILBERMEDAILLE !“ Stille, für kurze Zeit und dann ein Aufschrei der Musiker, Musikerkollegen und mitgereisten Daumendrücker. Es war nicht zu glauben aber wahr, wir haben Silber geholt und die Musiker waren kaum zu bremsen. Nach der Preisverleihung erklang die Deutsche Nationalhymne, gespielt vom ausrichtenden Musikverein Duisburg West. Gratulationen von und für Musikkollegen. Vor unserem Bus trafen wir alle zusammen und es wurde das ein oder andere Freudentänzchen abgehalten. Auf dem Weg nach Hause wurde dann müde aber überglücklich noch etwas gefeiert so dass jetzt wohl auch der Busfahrer die Nationalhymne auswendig singen können müsste.

Für uns heißt es jetzt weiter konzentriert zu Proben, Tipps und Tricks der Wertungsrichter umzusetzen um uns in zwei Jahren erneut mit den anderen Vereinen zu messen. Wer weiß was dann draus wird….. Aber zuerst heißt es Proben für die nächste Saison um unsere Zuhörer mit alten und neuen Musikbeiträgen zu erfreuen.

Wer nun Lust hat, bei der nächsten Landesmeisterschaft selbst mit dabei zu sein, wir können noch Musiker gebrauchen, sowohl an der Fanfare als auch an der Landsknechttrommel. Wir Proben Mittwochs von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und Freitags von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr in den Proberäumen in Kattwinkel. Instrumente werden gestellt. Nähere Informationen bei Tanja Gruschka 02264-201405, Ines Wölky 02264-8533 oder unter www.fanfarenzug-marienheide.de.